Heute beantwortet Ron Hillmann meine 7 Fragen. Ron gründete 2004 gemeinsam mit Arend Iven die Internetagentur “Iven & Hillmann”. Gestartet mit Kunden wie Jamba und TUIfly, konnte sich “Iven & Hillmann” in rasantem Tempo zu einer einflussreichen Internetagentur entwickeln. 2007 haben Ron und Arend ihr Unternehmen an die international tätige Agentur LBi verkauft. Heute ist Ron gemeinsam mit seinem Co-Gründer weiterhin in der Geschäftsführung der Iven & Hillmann GmbH & Co KG tätig. Zudem beteiligt sich Ron über die gemeinsame Beteiligungsgesellschaft “BVP Berlin Venture Partners” an Internet-Unternehmen.
1.) Stelle Dich bitte in wenigen Sätzen meinen Lesern vor. Wie heißt Du, was machst Du?
Ich bin Ron Hillmann und Internet Unternehmer. Aktuell und auch zukünftig bin ich einer der Geschäftsführer der Internetmarketing Agentur Iven & Hillmann – seit 2007 Tochter von LBi.com weltweit – the leading full service digital marketing agency.
2.) Wie sieht ein typischer Tag in Deinem Leben aus?
Mittlerweile führe ich ein geregeltes Leben. Familie und das Leben zwischen Suchmaschinen und Affiliate Marketing bestimmen parallel den Alltag. Durch das Delegieren von Aufgaben innerhalb der Agentur bleibt immerhin Zeit genug, um sich auf wesentliche Entwicklungen am Online Markt zu konzentrieren und Neues einfach mal auszuprobieren. Und dann natürlich sieben Tage in der Woche.
3.) Welches Thema ist im heutigen Internet Deiner Meinung nach überbewertet?
Ich würde die Frage anders stellen und nach unterbewerteten Themen ausrichten. Es kommt immer auf das Produkt und die Sichtweise lang- oder kurzfristiger an. Auch Lebenszyklen spielen eine Rolle im gesamten Entwickeln. Mir persönlich geht es zu langsam voran im Mobile Marketing und im Bereich Brand Protection in Deutschland. Mehr mobile Apps würden das Thema für Mobiles Internet bekannter machen. Ein verstärkter Einsatz bspw. von Sistrix Brand Protection könnte Budgets aus dem Affiliate Marketing in Richtung Adwords Shiften und dem eigentlich sehr erfolgreichen Kanal Affiliate Marketing das alte Vertrauen wieder bescheren.
4.) Was dachtest Du, als Du das erste mal von Twitter gehört hast?
Eine neue Spam-Quelle baut sich auf. So sieht es wohl nur ein Online Marketer. Aber Vorsicht! Twitter-Ergbnisse liegen schon längst in den Serps der Suchmaschinen. Jetzt geht es stark um das Thema WOM (Word of Mouth). Und das „Zwitschern“ produziert ja nicht nur Datenmüll. Ich nutze Twitter-Accounts sehr gern von Experten, die den Dschungel an Informationen aufbereiten. Naja – und ich schalte auch Ads meiner Kunden ganz erfolgreich zwischen Tweets von Twitter-Publishern. Allerdings ist es ein schwieriger Akt, die Kampagnen spamfrei auszusteuern.
5.) Einen Tag administrative Gewalt über Google: Was würdest Du anstellen?
Abschalten und den Tag zum Feiertag erklären und darauf warten, ob es zu einem weltweiten Chaos an den Börsen kommt.
6.) Was ist deiner Meinung nach einer der größten Fehler den Internet-Unternehmer immer wieder machen?
Fehlende Marktkenntnis und den Mut zur Entscheidung, das eigentliche Business zu verändern, wenn in fortgeschrittener Entwicklungsphase bereits viele starke Player auftauchen.
7.) Was liebst Du besonders an Deinem Job und auf welche Tätigkeit in Deinem Job könntest Du gut verzichten?
Ich kann mir 50% meiner Arbeitszeit selbst einteilen und kurzfristig ganz andere, als geplante Dinge tun. Diesen Vorzug liebe ich. Auch ist dieser Beruf ein Kontakt-Beruf in einem Umfeld von Innovatoren, der es erlaubt, international unterwegs zu sein. Worauf verzichten? Das ich zu oft meine freien 50% dazu verwenden muss, um fragwürdigen Traffic zu lokalisiren und dessen Performance dann überwachen muss.
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