Es war wirklich abzusehen: Irgendwann produzieren die eigenen Freunde zuviel Content auf unterschiedlichen Plattformen. Ergo: Man verliert die Übersicht.
Spätestens seit dem letzten Jahr gehört das “Stalken” im Web 2.0 zum guten Ton. Man darf unter keinen Umständen die neusten Updates seiner Freunde verpassen – auch wenn man seine “Freunde” garnicht richtig kennt.
- Tobias hat neue Fotos bei Flickr hochgeladen
- Tobias twittert, dass er gerade Lust auf McDonalds hat
- Tobias hat gerade ein Video bei Youtube hochgeladen: Wann wirds mal wieder richtig Sommer?
- Tobias plant eine Reise am 14.05.08 nach San Francisco
- Tobias twittert, dass er gerade eine Aspirin genommen hat
- Tobias liebt einen neuen Song: Schnie Schna Schnappi
- Tobias hat einen neuen Blogbeitrag geschrieben: Das Web 2.0 wird aggregiert
- Tobias findet den Blogbeitrag “Dönerstag” von Nico interessant
- Tobias hat einen neuen Lieblingslink: http://twitter.summize.com/
All diese Informationen, welche man auf duzenden Plattformen hinterlässt, müssen optimalerweise gebündelt (aggregiert) werden. Jetzt kommt Friendfeed ins Spiel.
Auf Friendfeed kann ich plattformunabhängig meinen persönlichen Newsfeed erstellen. Die Quellen hierfür stellen über 38 Internetdienste dar. Einfach seine Zugangsdaten zu Flickr, Twitter, LastFM etc pp. hinterlassen und Friendfeed baut daraus einen einzigen News-Feed, den meine Freunde via FriendFeed subscriben können.
Ich glaube, dass man in Zukunft bei der Planung von eProducts nicht nur OpenID und z.B. OpenSocial berücksichtigen sollte, sondern auch die API-Funktionalitäten von FriendFeed.

Frisch gebloggt: Friendfeed aggregiert das Web 2.0 http://tinyurl.com/5ueara
[...] Seite ist es der nächste notwendige Schritt, die Webaktivitäten zu bündeln und zu aggregieren. Viele Blogger nutzen Ihren Blog bereits als Kommunikationzentrale, in der Deliciouslinks, [...]