Erst vorgestern habe ich Euch ScreenJelly vorgestellt. Mit ScreenJelly kann man sehr einfach und schnell seinen eigenen Screen “abfilmen” und das hieraus gewonnene Video twittern. ScreenJelly übernimmt hierbei die komplette Transformierung des Videos in das Flash-Format. Wirklich ein gutes und smartes Tool.
Nun habe ich überlegt, wie man auf Basis einer solchen Technologie einen mehrwerthaltigen Dienst mit dazugehörigem Geschäftsmodell entwickeln könnte. Hierbei kam ich zu dem Resultat das man eine Usability-Test Plattform realisieren könnte.
Zielgruppe dieser Plattform
1.) Der normale Internetnutzer
2.) Internet Startups, welche ihre Usability testen und optimieren möchten
Wie sieht das in der Praxis aus?
Der Otto-Normale Internetnutzer registriert sich zu dem Dienst und bekommt die Möglichkeit Geld zu verdienen. Dieses Geld verdient er, indem er die Anweisung erhält, eine bestimmte Website zu besuchen und diverse “Targets” zu erfüllen. Beispiel: Besuche expedia.de mit der Absicht eine Reise nach San Francisco zu buchen. Achte darauf, dass Du ein Hotel wählst, welches 3 Sterne bietet. Zudem möchtest Du einen Mietwagen in der Kategorie der Mittelklasse buchen.
Der Clou: Der Nutzer lässt seinen Bildschirm während des gesamten Vorgangs abfilmen und kommentiert sein Nutzerverhalten auf der Website via Mikrofon. So könnte er z.B. beim Besuch der expedia.de Startseite kommentieren, welche Bereiche ihm a) zuerst ins Auge gefallen sind und b) laut denken, indem er erzählt, wo er welches Navigationselement sucht.
Hat der Nutzer den Usability-Test beendet, so erhält er für seinen Test z.B. den Betrag von 20,- Euro.
Der Vorteil für Startups
Startups erhalten so in Echtzeit diverses Feedback zur Usability der eigenen Internetseite. So kann das Startup wertvolles Feedback einholen um z.B. die Conversion zu steigern oder diverse Produktinformationen am richtigen Ort zu platzieren. Aber auch komplette Routinen lassen sich hierdurch optimieren.
Dieses Geschäftsmodell bietet eine Win-Win-Win Situation.
Sollte jemand an der Idee interessiert sein und noch einen Gründungspartner suchen, der beratend und organisatorisch zwecks Product-Development zur Seite stehen soll, dann einfach bei mir melden. Mir gefällt diese Idee der “Usability-Plattform” ziemlich gut.
New blog post: Interessantes Geschäftsmodell auf Basis des Screen-Recordings http://bit.ly/dEPQs
warum nicht
frage ist nur, wer die informationen für den auftraggeber bündelt, denn: 20 tester, 20 meinungen….
Welcher “Otto-Normale Internetnutzer” hat denn ein Mikro am Rechner angeschlossen?
@Lupi
Zur einfacheren Auswertung könnte z.B. ein Poll integriert werden. Aber ich glaube schon, dass gerade die einzelnen Meinungen enorm wichtig sind…
@Claas
Na… Zum Beispiel jeder Mac Nutzer. Aber auch in jedem PC Notebook sind heute Micros integriert. Abgesehen davon besitzen einige Leute eine Webcam und auch dort sind Mics integriert. Ich würde schon sagen, dass Mics weit verbreitet sind.