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KarriereVZ: Plant Holtzbrinck einen XING-Killer?

Donnerstag, Juni 25th, 2009 @ 00:16

Zunächst eines vorweg: Die Domain “KarriereVZ.de” befindet sich noch nicht im Besitz von Holtzbrinck. Alles was ich nachfolgend schreibe sind wilde Spekulationen…

Über StudiVZ mag man denken, was man will. Doch eins steht fest: Die StudiVZ Ltd. ist erfolgreich wenn es um die Ausweitung der Reichweite geht. Siehe Alexa-Chart.

graph

Die Strategie, neben dem Mutterschiff “StudiVZ” die beiden Netzwerke “meinVZ” und “SchülerVZ” zu realisieren, war der richtige Weg. Beide Netzwerke konnten sich im rasenden Tempo entwickeln und verfügen nun über Multi-Millionen Mitglieder.

Nun habe ich mir die Frage gestellt, ob es denkbar wäre, dass aus dem Hause Holtzbrinck eventuell ein “Business Netzwerk” folgen könnte.

Betrachtet man die gegebene Situation mal anhand von Fakten:

  • StudiVZ listet Studenten -> Quasi das Fachpersonal von morgen.
  • MeinVZ listet jedermann -> Viele sind bereits in das Berufsleben integriert.
  • SchülerVZ listet Schüler -> Praktikanten, Auszubildende, Arbeitnehmer etc. von morgen.

Demnach besitzt Holtzbrinck mit der StudiVZ Ltd. eigentlich eine sehr gute Position um ein eigenes Business-Netzwerk zu realisieren.

Wie könnte das aussehen?

  • Zunächst die Erweiterung der Profile um mehr berufliche Informationen.
  • Realisierung der Vernetzung (über Unternehmen, Fachkomptenzen etc.)
  • Mitglieder dazu animieren das “KarriereVZ” zu nutzen (Profile migrieren)
  • Aufbau eines Karriere-Netzwerks (eigenes Produkt)
  • Monetarisierung a la XING

Was denkt ihr? Könntet ihr Euch vorstellen, dass die StudiVZ Ltd. ihre Netzwerke nutzt, um demnächst ein “KarriereVZ” zu starten?

4 Responses

  1. Tobias Hieb says:

    New blog post: KarriereVZ: Plant Holtzbrinck einen XING-Killer? http://bit.ly/142kgD

    Juni 24th, 2009 at 23:16
  2. Christian says:

    Kann ich mir ehrlich gesagt nicht vorstellen, einerseits deckt meinVZ diese Zielgruppe ja schon mehr oder weniger ab und außerdem glaube ich, dass erst mal die bestehenden Plattformen annähernd einen Erlösstrom finden sollten.
    Abgesehen davon, dass Verlage im Moment sowieso noch ganz andere Probleme haben…

    Juni 25th, 2009 at 00:32
  3. Schoschie says:

    Durchaus vorstellbar, aber da müsste einiges getan werden, um das Image von studivz & Co, das nicht unbedingt das Seriöseste ist (Ey!! Party!!!!), in Richtung Businessplattform aufzuwerten.

    Juni 25th, 2009 at 01:34
  4. Ben says:

    Ich denke, dass dieser Schritt schon zu erwarten ist. Aber eines steht für mich fest. Das Wachstum wird keinesfalls mit dem von MeinVZ zu vergleichen sein. Sehr viele haben sich schon damals gegen einen Wechsel zu MeinVZ entschieden, weil es für den Nutzer eine zu starke Änderung ist. Dem Nutzer kommen halt schnell Zweifel und er fragt sich selber Fragen wie:

    Was wenn mein Freund NICHT zum neuen Netzwerk wechselt und auch NICHT in diesem gefunden werden will? Kann ich trotzdem den Kontakt plattformübergreifend aufrechterhalten?

    Ich denke, dass MeinVZ völlig für Berufstätige ausreicht. Zudem gebe ich Schoschie vollkommen recht – StudiVZ, SchülerVZ und auch MeinVZ haben in den Augen vieler Geschäftsleute ein zu schlechtes Image. Alles ist auf Party, Party, Party abgestimmt.

    Ich zumindest werde ernsthafte Geschäftskontakte weiterhin mit Xing verwalten.

    Juni 25th, 2009 at 17:22

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