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Meine neue Strategie

Samstag, Juli 26th, 2008 @ 11:55

In der Vergangenheit habe ich sehr viele Ideen für neue Internetprojekte gehabt. Meine Ideen bezogen sich größtenteils auf typische Web 2.0 Dienste, deren Geschäftsmodell nicht vorhanden bzw. sich erst hätten entwickeln müssen. Insbesondere das Thema “Buddybook” hatte mich 2007 sehr lange beschäftigt. Zurückblickend war diese Zeit lehrreich – aber unwirtschaftlich.

Heute sehe ich meine Strategie etwas anders.

Ich habe ich den letzten Wochen meine Ideen sortiert. Ich habe erarbeitet, welche meiner Ideen über ein nachhaltiges Geschäftsmodell verfügen und welche nicht.

Wenn ich den Begriff “Geschäftsmodell” verwende, meine ich keine Monetarisierung durch Werbung – sondern ich meine Internetdienste, die ein mehrwerthaltiges Produkt anbieten, für welches die Nutzer bereit sind zu bezahlen. Sprich ein “Cashflow” ab den ersten Benutzern.

Dementsprechend habe ich mich nun für drei Internetdienste entschieden, welche ich realisieren werden. Ihr werdet Euch eventuell fragen, warum gleich drei? Warum nicht der Fokus auf einen Internetdienst.

Nun, ich verfahre jetzt nach dem Prinzip “Try and Error”.

Was bedeutet das?
Ich launche innerhalb kürzester Zeit meine drei Internetdienste. Selbstverständlich muss man hierbei Kompromisse eingehen. Zum Beispiel in der Produktqualität. Normalerweise bin ich eher der Typ, der auf absolute Qualität wert legt (Design, Technologie, Usability) und fordere hierbei von meinem Team 150%. Oftmals erwische ich mich dabei, dass ich ein Produkt lieber enorm verspätet launche oder teilweise sogar garnicht gelaunched habe (z.B. Goofriend), wenn meine Qualitätsanforderungen nicht erfüllt wurden.

Diese Einstellung ändere ich nun…

Ich launche nun meine Internetdienste, selbst wenn diese “nur” 80% meiner optimalen Vorstellung entsprechen. Zeichnet sich innerhalb der ersten Wochen ab, dass das Produkt in seinem Kern vom Markt akzeptiert wird, so lasse ich nacharbeiten um das ursprüngliche Qualitätslevel zu erreichen. Idealerweise würde sich die Nachbesserung des Produktes sogar aus dem laufendem Cashflow realisieren. Aber das wäre ein “Best Case Scenario”.

Warum heißt es “Try and Error”?
Ich bin quasi bereit vieles auszuprobieren und zudem bereit einen “Error” heimzufahren. Sprich von 3 gelaunchten Internerdiensten werden eventuell 2 oder sogar alle nicht funktionieren. Das bedeutet schlussendlich, dass ich ein Risko eingehe, dessen ich mir a) bewusst bin und b) es einkalkuliert habe.

Um welche Projekte handelt es sich?

1.) Mein erstes Projekt wird der SocialSynapse Appstore sein. Hier biete ich eine Handelsplattform für Applications, Themes, Plugins und Mods rund um SocialSynapse und die US-Basistechnologie. Das Ganze ist recht identisch zu dem iPhone Appstore. Der Appstore wird am 15.08.2008 launchen. Die Entwicklungen laufen bereits.

2.) Ich werde ein Produkt für Twitter-Nutzer anbieten. Es handelt sich hierbei um ein eCommerce Thema.
Dieses Projekt wird aller Voraussicht nach Mitte bis Ende August 2008 starten.

3.) Ich werde einen Service für Kleinunternehmer (insbesondere Internetunternehmer) anbieten. Dieser Service soll einen Mehrwert liefern um den Arbeitsalltag eines Unternehmers zu vereinfachen. Dieses Projekt habe ich noch nicht in die Umsetzung gegeben. Ein Launch wird frühstens im September stattfinden.

So, dass ist quasi meine neue Strategie. Try and Error – durch und durch…

One Response

  1. Tobias Hieb says:

    Frisch gebloggt: Meine neue Strategie http://tinyurl.com/6e6rsp

    Juli 26th, 2008 at 11:55

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